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Ausführliche Beschreibung

 

Knierim, Bernhard: Essen im Tank.
Warum Biosprit und Elektroantrieb den Klimawandel nicht aufhalten

Promedia 2013. 240 S. 21 x 15. brosch.
€ 17,90. ISBN: 978-3-85371-354-9

Unter dem Eindruck von Klimakrise und absehbarer Erschöpfung fossiler Energieträger wie Erdöl wird über neue Technologien zur Fortsetzung des gängigen Mobilitätsmodells diskutiert: Aus Pflanzen hergestellte "Bio"kraftstoffe und Elektroautos sollen Abhilfe schaffen. Eine falsche Strategie, wie Bernhard Knierim darlegt.

Der Autor nimmt beide Technologien - die aus Agrarpflanzen hergestellte Energie und den elektrisch betriebenen Individualverkehr - kritisch unter die Lupe, erklärt sie allgemein verständlich und untersucht ihr Potenzial zur Lösung der ökologischen Probleme.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Wollte man unseren Verkehr ausschließlich mit aus Pflanzen gewonnenen Kraftstoffen betreiben, so würden die vorhandenen Agrarflächen dafür bei weitem nicht ausreichen. Ähnlich fällt eine kritische Analyse der Elektroautos aus: Sie schneiden kaum besser ab als Kraftfahrzeuge mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Auch steht Elektrizität aus erneuerbaren Energien auf absehbare Zeit nicht im Überfluss zur Verfügung. Und individualisierte Elektromobilität schafft neue Probleme, weil für ihre Herstellung zusätzliche Rohstoffe benötigt würden.

Knierim plädiert statt dieser angeblich "grünen" Technologie für eine Änderung der Struktur unserer Mobilität. Dazu ist es notwendig, das Verkehrswachstum zu stoppen. Noch immer versuchen uns die Profiteure des Status quo einzureden, dass neue Straßen und Flugrouten unsere Lebensqualität steigern würden. Das Gegenteil ist der Fall: Wir werden durch den wachsenden Verkehr nicht mobiler, sondern immer stärker belastet. Änderungen des Verkehrsverhaltens durch neue Anreize sind unabdingbar. Lösungen auf rein technischem Wege entpuppen sich in der Analyse als falsche Versprechen.

Eine solidarische Mobilität, wie sie in diesem Buch skizziert wird, würde nicht nur Umwelt und Klima sehr viel weniger belasten, sondern auch Mobilität für alle Menschen gewährleisten - inklusive Alten, Minderjährigen und Menschen mit Behinderungen, die in unserer Auto-zentrierten Gesellschaft oft nicht selbstständig mobil sein können.

Der Autor

Bernhard Knierim, geboren 1978 in Bad Hersfeld/Hessen, ist Biophysiker und arbeitete nach der Promotion als Wissenschaftler an der Entwicklung von Agrokraftstoffen der zweiten und dritten Generation mit. Zurzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag tätig und engagiert sich u. a. bei "Attac Deutschland", dem Bündnis "Bahn für Alle" und dem Netzwerk "Solidarische Mobilität".

 

Knierim, Bernhard: Essen im Tank.
Warum Biosprit und Elektroantrieb den Klimawandel nicht aufhalten

Promedia 2013. 240 S. 21 x 15. brosch.
€ 17,90. ISBN: 978-3-85371-354-9

Unter dem Eindruck von Klimakrise und absehbarer Erschöpfung fossiler Energieträger wie Erdöl wird über neue Technologien zur Fortsetzung des gängigen Mobilitätsmodells diskutiert: Aus Pflanzen hergestellte "Bio"kraftstoffe und Elektroautos sollen Abhilfe schaffen. Eine falsche Strategie, wie Bernhard Knierim darlegt.

Der Autor nimmt beide Technologien - die aus Agrarpflanzen hergestellte Energie und den elektrisch betriebenen Individualverkehr - kritisch unter die Lupe, erklärt sie allgemein verständlich und untersucht ihr Potenzial zur Lösung der ökologischen Probleme.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Wollte man unseren Verkehr ausschließlich mit aus Pflanzen gewonnenen Kraftstoffen betreiben, so würden die vorhandenen Agrarflächen dafür bei weitem nicht ausreichen. Ähnlich fällt eine kritische Analyse der Elektroautos aus: Sie schneiden kaum besser ab als Kraftfahrzeuge mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Auch steht Elektrizität aus erneuerbaren Energien auf absehbare Zeit nicht im Überfluss zur Verfügung. Und individualisierte Elektromobilität schafft neue Probleme, weil für ihre Herstellung zusätzliche Rohstoffe benötigt würden.

Knierim plädiert statt dieser angeblich "grünen" Technologie für eine Änderung der Struktur unserer Mobilität. Dazu ist es notwendig, das Verkehrswachstum zu stoppen. Noch immer versuchen uns die Profiteure des Status quo einzureden, dass neue Straßen und Flugrouten unsere Lebensqualität steigern würden. Das Gegenteil ist der Fall: Wir werden durch den wachsenden Verkehr nicht mobiler, sondern immer stärker belastet. Änderungen des Verkehrsverhaltens durch neue Anreize sind unabdingbar. Lösungen auf rein technischem Wege entpuppen sich in der Analyse als falsche Versprechen.

Eine solidarische Mobilität, wie sie in diesem Buch skizziert wird, würde nicht nur Umwelt und Klima sehr viel weniger belasten, sondern auch Mobilität für alle Menschen gewährleisten - inklusive Alten, Minderjährigen und Menschen mit Behinderungen, die in unserer Auto-zentrierten Gesellschaft oft nicht selbstständig mobil sein können.

Der Autor

Bernhard Knierim, geboren 1978 in Bad Hersfeld/Hessen, ist Biophysiker und arbeitete nach der Promotion als Wissenschaftler an der Entwicklung von Agrokraftstoffen der zweiten und dritten Generation mit. Zurzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag tätig und engagiert sich u. a. bei "Attac Deutschland", dem Bündnis "Bahn für Alle" und dem Netzwerk "Solidarische Mobilität".

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